Sensor 12

Schäd­lings­be­kämp­fung

Ein Draht mit Gift

Bislang wurde in vielen Deutschen Städten einfach Giftköder an einem Draht in die Kanalisation gelassen, um eine Rattenplage einzudämmen. Das führte unweigerlich dazu, dass das Gift viele andere Lebewesen und letztendlich auch uns Menschen über das Grundwasser und unsere Nahrung erreicht.

Mit moderneren Methoden kann man nicht nur das Gift deutlich gezielter einsetzen und den Bedarf um über 95% senken, sondern es ist auch ein Monitoring der Rattenplage in Echtzeit möglich.

Verlauf der letzten 30 Tage

Gift­kö­der ge­schützt

Mit der ToxProtect bleiben sowohl der Köder als auch das Gift in einer sicheren Box. Die derzeitige Situation wird mit Lichtschranken kontinuierlich überwacht und via LoRaWAN übertragen. Um Ratten anzulocken werden Lockköder eingesetzt, welche die Zahl der täglichen Besuche steigert. Nach einigen Tagen, in denen die Box regelmäßig von Ratten besucht wird, folgt dann der Wechsel zum Giftköder. Nach Wirkung des Gifts, geht die Anzahl an Ratten stetig zurück. Alles wird in Echtzeit überwacht und kann bei Bedarf angepasst werden.

Die ein­ge­setz­te Technik

Die in der Box integrierten Bewegungsmelder registrieren zuverlässig jeden Besuch einer Ratte. Dank dieser genauen Daten kann die Wirksamkeit sowie die Verbreitung genau beobachtet werden. Somit wird sichergestellt, dass nur dann gezielt Gift eingesetzt wird, wenn nötig. Das Gift- bzw. der Lockköder ist sicher in der Box verstaut, um zu gewährleisten, dass die Umwelt geschützt ist.

Ein patentiertes Verschlusssystem verhindert selbst bei Hochwasser den Kontakt des Köders mit Wasser. Die Gefahr, dass Giftstoffe unkontrolliert austreten können und unbeteiligte Tiere schädigen, wird gestoppt.

Wo ist dieser Sensor?

Schädlingsbekämpfung